Mittwoch, 10. September 2008

Harte Töne, Herr Obama

Amerikaner träumen vom Wandel. Das heißt für sie vor Allem Veränderung an der Spitze der Regierung, sprich : Weg mit Republikaner, her mit Demokraten

Nun, und damit recht spät, verstehen die Republikaner etwas mehr, was ihr hoffentlich nicht weitere Jahre zugeteiltes Volk will, nämlich Wandel.
Also versuchen nun McCain und seine Kumpanin Palin gemeinsam für die Republikaner zu werben und sprechen nun auch vom Wandel, allerdings in Washington.

So der Punkt um den es hier geht soll nun aber nicht diese Art der Werbung oder Kritik des Ihnaltes sein, sondern der hartePunkt kommt eigentlich nun.

"Du kannst einem Schwein Lippenstift auftragen. Es ist immer noch ein Schwein", sagte Obama bei einer Wahlveranstaltung.... harte ungewohnte Worte, Herr Obama und sicher nicht positiv für ihr Wahlimage...
Klar, man kann diesen Spruch mal nicht auf Pulin, die ja eine Frau ist, sehen,sondern einfach nru als Anspielung auf den Spruch den McCain letztes Jahr bei der Beschreibung von Hillary Clintons Vorschlägen sehen, dennoch hat Obama nun mit Vorwürfen des Sexismus an sich kleben, welche sicherlich sich negativ ausüben werden...

Obama ,Obama.... vorsicht bei der Zitatwahl etc ....

Sonntag, 7. September 2008

Bußgeld für Lidl


Im Frühling kam heraus, dass der Discounter LIDL seine Mitarbeiter bewachte und sogar Detektive beauftragte, die ihn deren Privatleben rumschnüffeln sollten.



( passend dazu :) )


Der Spiegel berichtet nun, dass noch im September die Antwort der Datenschützer auf Lidls Art der Ladensicherheit folgen wird.
Mehrere Bußgelder (insgesammt eine Strafhöhe von über 1 Million Euronen) wegen Bespitzelungsaktionen im Privatbereich, unzulässiger Videoüberwachung oder langfristiger Datenspeicherung, aber auch wegen dem Versäumnis, vorschriftsgemäß einen Datenschutzbeauftragten zu bestellen, werden in nächster Zeit an LIDL gesendet


Fazit: Kauft bei Aldi, nicht bei Schlecker und Lidl ...

Samstag, 6. September 2008

Gleiche Arbeit bedeutet gleichers Geld (oder nich?)



Leider nicht. Die Realität ist leider eine andere.
Sogenannte Leiharbeiter bekommen rund 20-40% weniger Geld als Festangestellte - für die SELBE Arbeit!
Dabei legte die UN von vor 60 Jahren im Artikel 23 fest:
"Jeder, ohne Unterschied, hat das Recht auf gleichen Lohn für gleiche Arbeit (Artikel 23, Absatz 2)
Somit gilt das Privileg schon als Menschenrecht!




Um eine faire Bezahlung kämpft momentan auch die IG Metall. Sie möchte aus Unterschriften ein Kunstwerk erstellen und das dann der Politik vorstellen. Außerdem entwarf sie mit anderen Gewerkschaften den 7.Oktober als internationaler Aktionstag gegen prekäre Arbeit.
Wer die Aktion unterstützen will und gegen diesen Mist ankämpfen will kann auf folgender Website seine Unterschrift abgeben.

www.gleichearbeit-gleichesgeld.de <<<------


Übrigens: 30% der Leiharbeiter sind zwischen 15 und 29 Jahre alt.Welch toller Start ins Berufsleben ....

Mittwoch, 3. September 2008

Sarkozy und die RSA-Steuer

Neuer Präsident - neue Steuern.
Franzosen sind geschockt, wieder müssen sie neue Steuern zahlen. Sie dachten, nach der Fischsteuer wegen Dieselpreiserhöhung, unter der somit auch Fischer leiden, und der Zusatzkrankenversicherung sei es nun vorbei mit neuen Steuern.
Leider nicht...

Die Reinkanation des französichen Kombilohns (RSA) ist Sarkozys neustes Werk. Er will nach kommunistisch-sozialistischen Ideologie den "Reichen" das Geld wegnehmen und es den "Armen" geben. Er will eine Steuer von 1,1% auf Lebensversicherungen, Aktiengewinne und auf andere Kapitaleinkünfte setzen. Der Erlös diese Steuer, so meint er, soll den alleinerziehenden Müttern, Arbeitslose und Sozialhilfeempfengern zugesprochen werden und damit die rechnerisch fehlenden 1,5 MRD. Euro wieder einbringen.

Hört sich gut an, ist defacto aber Abzocke, und zwar nicht nur für die Reichen.
Laut Expertenmeinung trifft die Steuer einen großen Teilder Mittelschicht, nämlich die 12 Millionen Besitzern einer Lebensversicherung, die 6,5 Millionen Kleinaktionären und die 4 Millionen Grundsteuerpflichtigen.

Fazit: In der Theorie eine schöne (vielleicht kommunistischen Ursprungs..) Idee, die leider nicht ausgeklügelt genug ist, um das Ziel "Reich hilft Arm" zu erreichen...

Dienstag, 2. September 2008

Lächerlich, Putin, Lächerlich...

Kennt ihr schon den neusten Witz? Ich rede von Inszinierung, von Täuschung und vor allem Werbung. Also hier kommt er, die lustigste Geschichte der Woche.











Putin, momentaner ministerpräsident und Marionettenspieler Russlands, bekannt aus "Medwedew und die Stricken der Macht", ist neuerdings Amateur-Journalisten-Retter.

Laut russischen Medien rettet Putin letzten Sonntag einen Journalisten vor den Fängen eines Tigers. Putin besuchte das Ussuriiski-Naturschutzgebiet im Fernen Osten Russlands um sich über Tiger zu informieren, als er bemerkte, dass ein Tiger entflohen war. Sofort schnappte sich Putin heldenhaft ein Betäubungsgewehr. Da die Presse auch gerade um die Ecke war, komischerweise, fackelte er nicht lange, er legte an und mit einem "Auf Wiedersehen" beschoss er den bedrohlichen Tiger, und rettete somit ein Journalistenleben,denn Journalisten war Putin schon immer wichtig (Propaganda etc...) (Quelle web.de)

Entschuldigung, aber das hört sich doch an wie eine Witzgeschte... liegt doch auf der Hand, dass die kein Gebilde des Zufalls und des Heldenmuts Putins ist, und inländische Medien darüber in ausländischen Nachrichten berichten.
Russland hat es wohl echt nötig.
Wäre mal eine Geschichte für die nächste Puppenshow unter Putin.

Glückwunsch Merkel


Angela Merkel ist die mächtigste Frau der Welt.
Zumindest wenn es nach der US-Zeitung Forbes geht.
Im Ranking folgen unserer Bundeskanzlerin die US-Einlagenversicherungsvorsitzende Sheila Bair auf Platz 2 und US-Außenministerin Rice auf Platz 7.
Sie ist damit um 3 Plätze seit dem letzten Ranking gefallen, was wohl an den Misserfolgen in Sachen Russland und den NahOst Problemen liegen dürfte. (Quelle: Süddeutsche Zeitung)



Entschuldigung, aber ich frage mich was das Rankingüberhaupt soll? Ok.. Angela Merkel soll also mächtigste Frau DER WELT sein, hat aber in Afrika nichts zu bestimmen? Da finde ich meine Mutter ja noch mächtiger als Angela Merkel wenn es in Sachen Erziehung geht...
Es gibt in meinen Augen also keine mächtigste Frau oder auch mächtigster Mann der Welt, denn keiner hat Macht übder die Welt,ob man oder Frau.

Montag, 1. September 2008

Einbürgerungstest



In Zeiten, in der die deutsche Regierung antwortlos vor dem Problem des in hunderte Teile "zerstückelten" Deutschland vor lauter Kulturen und Sub-Kulturen und sich einschließende Muslimenviertel steht, versucht sie nun mit dem "Einbürgerungstest" der USA wieder einen Mist zu klauen.

Ab heute tritt das Gesetz in Kraft, dass wer Deutscher werden will einen sogenannten Einbürgerungstest bestehen muss.
In 33 Fragen wird der Staatsbürgerschaftsbeantrager getestet, ob er "gut genug ist" Deutscher zu werden....wie lächerlich!

Als ob blödes Auswendiggelerne zum Einbürgern genügt.... Das Ziel soll ja sein, dass in Deutschland keine Sozialschmarotzer leben und vom Ausland herziehen.
Und was ist mit unseren inländischen Schmarotzern??? Immer müssen es die Ausländer sein..

Aber ok, jetzt sehen wir den Test mal als akzeptabel um Ausländer zu testen. Jedoch sind die Fragen für die Eingliederung in die deutsche Gesellschaft völlig irrelevant. Hat man es etwa einfacher arbeit zu finden als Ausländer wenn man die Bundeswappen den Bundesländern zuordnen kann? Ich meine, klar nach 5 mal lernen kann JEDER den Test bestehen, wozu dient er also?

Lustigerweiße haftet an diesem Test jetzt schon eine Mängelliste, nach der über 70 Fragen zu beanstanden sind, weil ihre Antwort irreführend oder die Fragestellung ungenau sei. In meinen Augen absolut Schwachsinn, dass sowas überhaupt in Kraft getreten ist... Ich sehe zumindest keinen Sinn darin.

Sanktionen sind kritisch zu sehen

Besonders im Bezug auf Russland sind Sanktionen der falsche weg, und daher auch deren Aussprache kritisch zu sehen.
Schließlich ist die deutsch-russische Beziehung in Gefahr, diese sollte man nicht leichtfertig aufs Spiel setzen ( nach Axel Schäfer, SPD ).
Auch ich bin der Meinung, dass Sanktionen gerade im Fall Russland ein Problem dastellen. Deutschland fühlt sich zwar im Schutz der Nato, doch sollten die Drohungen über mögliche Sanktionen nicht zu laut werden, da das Risiko einer Ausschreitung in meinen Augen sehr hoch ist, falls Russland Verbündete findet.
Ich würde eher auf Kommunikation statt Drohung setzen, das hat auch schon im Kalten Krieg ganz gut funktioniert. Stelle man sich vor, der Kalte Krieg wäre durch Drohung (statt durch Gespräche zwischen J.F. Kennedy und Gorbatschow) weitergegangen und eskaliert? Wo Drohungen sind, da ist auch Handeln nicht weit, nur überreagiertes Handeln.


Allerdings hat das Aussprechen von Sanktionen eigentlich schon den eigentlichen Sinn bezweckt. Russland fühlt sich bedrängt und ist zum Handeln gezwungen.
Wie Russland das in nächster Zeit tun wird, ist abzuwarten..

Freitag, 29. August 2008

Zoos sind kritisch zu betrachten

"Guck mal Mama, ein Pinguin"
Für Kinder sind Zoos neben Spielplätzen das größte. Was sie vorher nur aus Kindersendungen, bzw. Dokumentationen und Tiersendungen kannten, wird für sie zum Greifen nah in zoologischen Gärten angeboten.
Ich erinnere mich noch an meine Kindergartenzeit. Damals war der Bahnhof noch 1km von der heutigen Straßenbahnhaltestelle entfernt, die DM Mark war noch Währung und zwischen Israel und der PLO stand das "Friedensabkommen von Oslo" , das bis heute noch Wirkung zeigt (haha ... )
Auf jeden Fall freuten wir uns schon auf die Tierwelt. Lustigekleine Erdmännchen in 20 m² "Lebens"raum, Eisbären in Einzelhaltung und "fliegende" Vögel.

Seit der Kindergartenzeit sind nun einige Jährchen vergangen und gestern war ich wieder mal im Zoo in Stuttgart. Zuerst ging ich in das Gewächshaus, welches is sehr gelungen finde. Die einzelnen Abteile sind jeweils mit anderen Pflanzenarten bewachsen und die Luftfeuchtigkeit unterscheidet sich je nach Pflanzengattung. Alles in allem mit sehr viel Liebe und Sorgfalt gepflegt.
Inmitten dieses Pflanzengartens waren Vogelkäfige aus Glasscheiben. Zuerst fiel mir auf, dass in manchen Käfigen nur ein Vogel sitzt. 2 Scheiben weiter, dort wo die Kinder dagegen klopften, saß ein kleiner Racker mit zugekneiften Augen halb auf einem Bein,halb auf die Wand gelehnt und fiepste. Vor der Scheibe hörte man die Besucher leise vor sich hin "Ohje, der sieht nich gesund aus" sagen.

Weiter zu den Jaguars, pardon, Jaguar in Einzelhaltung. Ich sah dem armen Tier ganze 5 Minuten zu, er lief von einem Käfigeck zum anderen, dann hielt ich es nicht mehr aus... verstörtes Tier.
Bei den anderen Raubkatzen war es nicht anders.


Auch die Affenarten lagen nur herum, trotz Spielzeug.

Meiner Meinung nach bemüht sich ein Zoo zwar generell um artgerechte Haltung durch teilweiße natürkopierte Umgebung und Spielzeug, jedoch kann diese Kopie nicht die Natur ersetzen.
Stellen Sie sich mal vor, sie sitzen zwar in ihrer Wohnung, aber von 9 bis 19 Uhr täglich laufen tausende Menschen an ihrem Fenster vorbei,starren sie an und sie können sich nicht verstecken.
Achja, und sie sind auch noch ALLEIN!



Bei diesem Anblick fragte ich mich, ob das auch Naturschützer tollerieren. Bei einer Sonderausstellung für Froschsterben stand sogar dort, dass sie von einer Organsisation, deren Namen ich leider nicht mehr weiß, unterstützt wird.




Im Internet las ich dann folgende Kritikpunkte der Naturschützenden:

1. Besonders Katzenarten und Bären verfallen zum steriotypischen Verhalten durch ständige Bewegungswiederholungen. Das soll an der nicht natürlichen Umgebung und die Störung der Besucher liegen und soll die Tiere sogar zur Selbsttötung oder Tötung der Artgenossen bringen

2. Inzucht. Um für Nachkommen zu sorgen werden Tiere verschiedener zoos ausgetauscht. Leider wird dabei nicht genug auf deren Stammbaum geachtet, daher kam es schon öfters, besonders früher, zu Inzucht unter den Tieren, welches erberkrankte Tiere hervobrachte.

3. Auswilderung: Zwar dient ein Zoo auch zum Aufbereiten mancher Tiere, die in der Wildbahn bedroht und somit fast ausgerottet sind, doch deren Auswilderung geschiet nicht selten ohne Schwierigkeiten. Forscher bemerkten, dass Zootiere weniger überlebungsstark sind, da ihnen dieser Überlebungsinstinkt fehlt. Sie hatten ja nie Schwierigkeiten in Sachen Flucht vor Feinden und Jagen zum Überleben.

4. Falsches Bild. Besonders für mich dienen Zoos der Bildung. Tierschützer kritisieren aber, dass Zoos ein falsches Bild der Natur und deren Schöpfungen zeigt. "Man neige dazu die Tiere wie im Zirkus zu vermenschlichen, und die mit Kunststückchen für Besucher interessanter zu machen"

Wenn man zu einem Kind sagen würde, es solle mal ein Seelöwe beschreiben, hört man sicherlich auch, dass es rückwärtsschwimmt, hochspringt und mit Bällen spielt. Zoos vermitteln eine falsche Realität, besonders für Kinder, die es nicht besser wissen können.



Fazit: Ich bin nicht komplett gegen Zoos, im Gegenteil, ich finde Zoos sehr interessant, da man die Möglichkeit hat, Tiere mal hautnah zu sehen und man sicherlich auch etwas über unsere Artenvielfalt lernt, dennoch sollten man Aufpassen und Nachdenken, warum die Tiere sich so verhalten und vorsichtig mit dem umgehen, was die Tiere machen, denn das ist sicherlich nicht das, was sie in der freien Wildbahn auch machen.
Man sollte Tiere nicht einsperren, andererseits ist artgerechte Haltung schier Unmöglich.
Ein Dilema...
Man sollte wie mit allem, auch mal den Zoo kritisch betrachten.